Hamburgs Bürgermeister tritt zurück (die feige Sau)

Nur vier Tage nach der Abwahl von NRW-Regierungschef Jürgen Rüttgers (59, CDU) muss Angela FMerkel den nächsten Abgang eines wichtigen CDU-Ministerpräsidenten verkraften.

Nach BILD-Informationen wird Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (55, CDU) morgen Nachmittag seinen Rücktritt zum 25.8. verkünden.

Mit Ole von Beust verliert die Kanzlerin eine wichtige Bastion im Norden!

Beust gilt als „Bollwerk“ gegen die Sozialdemokraten, die die Hansestadt über Jahrzehnte dominierten. Von Beust, weltoffen, kam an beim Volk, auch bei jenen, die sonst eher SPD wählten.

So einer konnte sogar das erste Bündnis der Union mit den Grünen auf Landesebene glaubwürdig verkörpern.

Doch von Beust will nicht mehr, möchte lieber privatisieren – keine Leibwächter mehr, keine Termine! Morgen um 16 Uhr will er auf einer Sondersitzung des Parteivorstands seinen Rücktritt verkünden. Gleich darauf soll die Partei seinen Nachfolger nominieren: Innensenator Christoph Ahlhaus (40).

Von Beust will das noch vor den Ergebnissen eines Volksentscheides bekanntgeben, mit dem eine Bürgerinitiative Hamburgs Bildungsreform kippen will.

Für die Kanzlerin kommt der Wechsel denkbar ungelegen. Es ist der sechste Abgang eines CDU-Landesfürsten binnen eines Jahres! Erst machte sich Thüringens Regierungschef Dieter Althaus aus dem Staub, trat nach einer Wahlschlappe sein Amt an Christine Lieberknecht ab.

Dann ging Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (wurde im Februar EU-Kommissar in Brüssel), es folgten der Hesse Roland Koch (Rücktrittsankündigung im Mai), dann der Niedersachse Christian Wulff (wurde Bundespräsident), schließlich NRW-Rüttgers – abgewählt!

Wie soll die Partei einen solchen Aderlass in den Ländern verkraften?

In der Berliner Parteizentrale hofft man, dass die Serie von Abgängen (CDU-Spott: „Domino-Day“) mit Beusts Rücktrittsankündigung endlich ein Ende findet.

Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Klein-Ole ist voraus eilend beleidigt, da es absehbar ist, dass die Hamburger Bildungsreform vom deutschen Michel gekippt wird. Sehen wir uns diese sogenannte Reform einmal an.

Die Kernpunkte:

– Grundschulen sollen in sogenannte Primarschulen umgewandelt werden. Kinder sollen dort statt vier sechs Jahre bleiben.

– Die freie Wahl der weiterführenden Schule soll abgeschafft werden.

– Aus Hauptschulen und Realschulen sollen Stadtteilschulen werden.

– Das Sitzenbleiben wird abgeschafft.

– Die Pläne sollten ab dem kommenden Schuljahr umgesetzt werden.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese sogenannte Reform dazu dient, einem bestimmten Teil der Hamburger Bevölkerung in den Arsch zu kriechen. Dazu eine kleine Statistik die ich nicht selber gefälscht habe. Die Zahlen stammen zwar aus 2007, aber viel dürfte sich nicht geändert haben.

26,3% Migrantenanteil und das „Sitzen bleiben“ wird abgeschafft, aha. Irgendwie erinnert mich das an verschiedene Vorschläge der Bundesregierung, den Migrantenbälgern den Schulweg zu erleichtern. Migrant ist dabei die falsche Wortwahl, man verzeihe mir. Nennen wir das Kind beim Namen. Es geht hierbei um Araber und Türken. Diesen beiden Volksgruppen, die ja bekanntlich eine Bereicherung für unsere Kultur sind, muss natürlich der Schulweg extrem erleichtert werden. Je höher und besser der Schulabschluss ist, desto besser sind die Karrierechancen für unsere „Schätze“.

Man stelle sich vor die Kripo kommt zu einem arabischen Zuhälter oder einem türkischen Vergewaltiger oder Drogendealer etc. und stellt dann fest dass der arme kleine Kulturbereicherer nur deshalb so geworden ist, weil er in der Schule ein paar mal „Sitzen blieb“. Das kann und darf nicht sein. (Sarkasmus off)

Aber wie heisst es so schön:

Ein Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger.

Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen.

Ein Volksvertreter verkauft ???


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