Junge Türken haben Ehrgeiz

So zumindest Prof. Dr. Habil. Sonja Haug. Bei Durchsicht ihres beruflichen Werdeganges wird m. E. ersichtlich, dass sich die Dame keineswegs verbessert hat. Im Gegenteil, von der Forschungsbereichsleiterin des Bundesamtes für Migration zur Prof. an die FH-Regensburg nenne ich einen Abstieg. O. K., sie ist jetzt Professorin. Wenn man sich die Dorfdeppen Professoren von der FH-Regensburg so ansieht passt sie gut in den Haufen. Der folgende Artikel ist heute in der Ausgabe der MZ-Regensburg erschienen und gibt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. 😉

Dass Muslime in Deutschland generell „bildungsfern“ sind, ist eine falsche Behauptung.

Die öffentliche Debatte über Migranten ist durch viele Falschinformationen geprägt: Oft wird von massenhaftem Zuzug gesprochen, obwohl Deutschland inzwischen eher ein Auswanderungsland ist – mehr Menschen zieht es in die Ferne als zu uns kommen, und die die kommen, bleiben selten auf Dauer. Richtig ist, dass etwa ein Fünftel der Einwohner Deutschlands aus dem Ausland abstammt, so aus der Türkei, Italien, Polen oder Russland. 3,4 Millionen Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben laut Statistischem Bundesamt einen Migrationshintergrund; dies betrifft bereits jedes dritte Kind unter fünf Jahren. Die Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ zeigt zudem, dass mehr Muslime in Deutschland leben, als bisher vermutet wurde. Von den vier Millionen Muslimen, fast die Hälfte sind deutsche Staatsbürger, leben allein 535 000 in Bayern. Oft wird behauptet, dass Muslime generell bildungsfern seien, doch dies trifft vor allem auf Zuwanderer aus der Türkei und Südosteuropa zu. 1961 bis 1973 wurden sie als gering qualifizierte Arbeitskräfte angeworben und haben später ihre Familien nachgeholt. Muslime aus dem Iran, dem Nahen Osten, Nordafrika, Zentralasien oder Südostasien sind dagegen überdurchschnittlich gebildet. Schulstatistiken und PISA belegen das relativ niedrige Bildungsniveau der Kinder türkischer Migranten. Falsch ist jedoch, sie generell als Bildungsverlierer abzustempeln, da sich bei ihnen ein Fortschritt im Vergleich zu den Eltern zeigt und ihre Ambitionen hoch sind. Mittlerweile haben in der zweiten Generation bereits 64 Prozent die mittlere Reife oder Abitur.

Entgegen der These von den „Kopftuchmädchen“ sind auch türkeistämmige Frauen Bildungsaufsteigerinnen. Hatten 42 Prozent ihrer Mütter keinen Schulabschluss, so sind es in der zweiten Generation nur noch 14 Prozent, 21 Prozent erreichen hingegen die Hochschulreife. Sie liegen damit im allgemeinen Trend, denn Mädchen haben beim Bildungsniveau die Jungen überholt. Der „muslimische Arbeitersohn aus der Großstadt“ ist das neue Sorgenkind: Gewaltbereitschaft und -tätigkeit sind bei Jugendlichen eng mit mangelnder Bildung verknüpft. Unter den erfassten Tatverdächtigen, wie auch in Täter- und Opferbefragungen, kristallisiert sich die Risikogruppe männliche Migrantenjugendliche heraus. Doch lässt sich nicht belegen, dass diese Gruppe generell zur Gewalt neigt oder Gewalt und Religion zusammenhängen.

Die Polizei kontrolliert jugendliche Migranten häufiger; zudem werden sie öfter angezeigt als Einheimische. Vielfach leben diese Jugendlichen in prekären Lebenslagen und sozialen Brennpunkten; oft auch in gewalttätigen Familien. All das erhöht das Gewaltpotenzial. Diese Einsichten sollten Anlass für die Umsetzung längst bekannter Ansätze zur Bildungsförderung oder zu Maßnahmen der Sozialarbeit sein. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Rolle der Vereine für die gelungene Integration der Jugendlichen. Sechzig Prozent der 16- bis 20-jährigen männlichen muslimischen Migranten und knapp die Hälfte der weiblichen sind Mitglied in einem Sportverein. Freiwillige Feuerwehren und andere Organisationen haben Nachwuchssorgen – verstärkt jugendliche Migranten zu integrieren, würde allen helfen.

5 Antworten

  1. Opfer. Wir sind alle Opfer, aber solche Leute noch mehr. Die rennen nämlich nicht weg, sondern bleiben Stockholm-syndrom-artig stehen und denken, das islamische Schwert meint jemand anderen, weil sie doch so gute Menschen sind. Sie werden die ersten Opfer sein – dann die, die versuchen zu entkommen.
    Schade, deren zu späte Einsicht hätte ich gerne noch erlebt.

  2. „Gewaltbereitschaft und -tätigkeit sind bei Jugendlichen eng mit mangelnder Bildung verknüpft. Unter den erfassten Tatverdächtigen, wie auch in Täter- und Opferbefragungen, kristallisiert sich die Risikogruppe männliche Migrantenjugendliche heraus“

    Schon Süss, wie man immer wieder versucht wird, uns mit diesen realitätsphobischen „Linke Wahrheiten“ zu indoktrinieren.

  3. Ergeiz ist das was noch bleibt im Kampf gegen die Äonen der Steinzeit-Folklore.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/wenn-cousins-cousinen-heiraten/416332.html

    „Da es sich bei den Berliner Türken überwiegend um Migranten aus ländlichen Gebieten und der sozialen Unterschicht handelt, könnte der Anteil an Verwandtenehen hier sogar noch größer sein, vermutet Ali Ucar vom schulpsychologischen Dienst in Kreuzberg. Als er 1997 über 60 türkische Familien von Vorschulkindern befragte, kam heraus, dass fast alle Ehepartner miteinander verwandt waren. Für ganz Berlin geht Ucar davon aus, dass rund 40 Prozent der Türken zweiter Generation „ihren Ehegatten unter Verwandten ausgesucht haben“

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/generation-doof-tabu-thema-importierte-inzucht.html

  4. Der Islam ist generell bildungsfern. Steht ja schon alles im Koran, was man wissen muss.

  5. Schöne Artikel, entlich mal mit Zahlen.

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