Sieben Polizisten bei rechtsextremer Demo verletzt

Es war an einem Samstag, genauer gesagt gestern am 14. Mai um die Mittagszeit. Die Überschrift der Berliner Morgenpost lässt den Leser jetzt vermuten dass die pöösen Nazis die sieben Polizisten verletzt haben. Doch es ist anders als es scheint. Ich sag’s euch gleich. Die Linken/Grünen waren es. Wer hätte das gedacht.

Eine Demonstration von Rechtsextremen ist am Sonnabendmittag in Kreuzberg nach anhaltenden Protesten bereits nach kurzer Zeit beendet worden. Der Aufmarsch wurde einem Polizeisprecher zufolge gegen 13 Uhr aufgelöst. Unter dem Motto „Wahrheit macht frei“ hatten sich etwas mehr als 100 Demonstranten am U-Bahnhof Mehringdamm versammelt, um von dort nach Tempelhof zu ziehen.

Angemeldet wurde die Veranstaltung von einer Einzelperson, so die Polizei. Zwischen 350 und 400 Gegendemonstranten waren ebenfalls zum Mehringdamm gekommen. Bereits im U-Bahnhof hatte ein großes Polizeiaufgebot Gegendemonstranten daran gehindert, die U-Bahn- Züge zu verlassen und sie gezwungen, mit der Bahn weiter zu fahren, berichteten Augenzeugen.

Etwa 400 Polizeibeamte waren im Einsatz, um ein direktes Aufeinandertreffen von linken Demonstranten und Rechtsextremen zu verhindern. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass es Rangeleien gegeben habe und Feuerwerkskörper gezündet wurden. Auch seien sieben Polizeibeamte verletzt worden. Zahlen über mögliche Festnahmen und weitere Verletzte lagen zunächst noch nicht vor.

Nach der vorzeitigen Auflösung des Demonstrationszuges fuhren Gruppen rechter Demonstranten mit der U 7 nach Alt- Rudow, wo sie sich ein Katz-und-Maus- Spiel mit der Polizei lieferten. Linke Demonstranten wurden an verschiedenen Stellen in Kreuzberg gesehen. So soll es unter anderem am U-Bahnhof Hallesches Tor zu Vandalismus gekommen sein. Feuerlöscher und Sicherungskästen wurden dort laut BVG von den Wänden gerissen.

Auf dem Vorplatz des U-Bahnhofs sammelten sich danach rund 150 Personen, die sich zunächst ruhig verhielten. Die Fraktion der Grünen in Friedrichshain- Kreuzberg betonte, dass die „Nazi- Demonstration“ nicht stattfinden konnte, weil sie von Gegendemonstranten blockiert wurde. Gewerkschaften und Antifagruppen hatten für 11.30 Uhr am Platz der Luftbrücke eine Gegendemo angemeldet.

Allerdings war bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar, wo der Aufmarsch der Rechtsextremen genau stattfinden sollte. Nach Informationen der Berliner Morgenpost sollte die Strecke über den Platz der Luftbrücke und Mehringdamm durch Kreuzberg führen. Das Polizeipräsidium hatte sich vorsorglich auf das Eintreffen von Rechtsextremen vor ihrem Haupteingang vorbereitet.

Die Grünen kritisierten am Sonnabend die Informationspolitik der Senatsinnenverwaltung, was den Aufmarsch angeht. Erst am Freitag seien Informationen über die Veranstaltung bekannt geworden. „Es ist ein politischer Skandal, wenn die Polizei Informationen über einen angemeldeten Nazi-Aufmarsch zurückhält“, sagte Katrin Schmidberger vom Kreisverband der Grünen in Friedrichshain- Kreuzberg. Nicht einmal der Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) sei informiert worden.

Gleichzeitig verurteilte die Politikerin den Einsatz von Pfefferspray gegen Gegendemonstranten.

Quelle: Berliner Morgenpost, 15.05.2011

Eine Antwort

  1. Erinert an die frühen dreißier Jahre, als sich Kommunisten und militante Sozialdemokraten und Anarchisten mit den Nazis schlugen. Manche Bürger denken über Formen der politischen Notwehr gegen das System der etablierten Parteien nach. Die Linken haben keinen nachvollziebaren Ansatz, nur ihre „Umverteilungs“-Propanagda anzubieten und hinterlassen den Geruch von faulen Schamrotzern. Politische Notwehr aus Mangel an sonstigen demokratischen Instrumenten speziell in der BRD kann z. B. im Wählen der NPD bestehen, einer politisch und personell schwach aufgestellten Partei. Klar ist zur Zeit nur eins: Wenn die Eurokraten so weitermachen, dann werden sie auch Deutschland komplett runieren, genau wie Griechenland von verantwortungslosen Politikern, Finaziers und der eigenen unkritischen Bevölkerung in die jetzige Lage manövriert wurde, die praktisch nicht mehr zu bewältigen ist.

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