Türkische Heimatgefühle in Osnabrück

Sein Besuch in Osnabrück sollte unpolitisch sein. Doch dann holten den türkischen Staatspräsidenten Gül die Konflikte im eigenen Land ein.

Wulff und Gül sind zwei . Übrigens, der islam ist auch Teil von Osnabrück. Guckst du, kotzt du.

In Berlin muss der türkische Präsident Abdullah Gül am Morgen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch um Positionen ringen. Eine Annäherung beim EU-Beitritt ist nicht in Sicht. Zur Mittagszeit kann sich Gül dann gut 400 Kilometer entfernt dem angenehmen Teil seines Staatsbesuchs in Deutschland widmen. Gemeinsam mit Bundespräsident Christian Wulff be- sucht er dessen Heimatstadt Osnabrück, wo ihm zahlreiche Schaulustige laut zujubeln. Viele schwenken deutsche und türkische Fahnen – meist in jeder Hand eine. <– Gesinnungsgenossen von RAF-Ströbele? Deutschland oder Türkei? Wie Onat Veysel, der seit 20 Jahren in Osnabrück lebt, fühlen sich viele der Menschen auf dem Platz vor dem Rathaus beiden Staaten zugehörig. „Ich fühle mich halb als Deutscher, halb als Türke.“ <– also zweiteilen den musel, nicht vierteilen Als die Staatsoberhäupter die Absperrgitter abschreiten, bricht die Menge in Begeisterung aus. „Sie sind beide unsere Präsidenten“, sagt der Kfz- Mechaniker Mustafa Aslantas. <– logisch, Wulff und Gül sind alle beide Türken Er selbst ist in Osnabrück aufgewachsen, Teile seiner Familie leben aber in Kayseri, der Heimatstadt von Präsident Gül. In den Jubel mischen sich immer wieder die lauten Protestrufe einiger Kurden, <– Kurden? Die gibt es noch? Dachte die wären schon alle den türkischen Massenmördern zum Opfer gefallen die weiter hinten gegen den Besuch des türkischen Staatsoberhaupts demonstrieren. An den Absperrungen haben sie ein Plakat befestigt. Es fordert: „Stoppt die Massaker der türkischen Armee in Kurdistan.“<– mal was vernünftiges Kurz bevor Wulff und Gül eintreffen, nehmen Polizisten das Transparent ab. <– wieder mal bezeichnend diese von Gott verdammte Arschkriecherei vor den neuen Herrenmenschen Dennoch lässt sich die konfliktgeladene türkische Innenpolitik nicht ganz aussparen an dem Tag. In Ankara explodiert eine Bombe. „Ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Mitgefühl entgegenbringen“, sagt Wulff zu Gül, den er mehrmals an dem Tag als seinen Freund bezeichnet. <– Wulff = Staatsfeind und Landesverräter  Im vergangenen Jahr hatte der Bundespräsident seinen türkischen Amtskollegen bereits in dessen Geburtsort Kayseri besucht. Wulff revanchierte sich mit einer Einladung nach Deutschland – und nutzt nun die Gelegenheit, seine 163 000 Einwohner zählende Heimatstadt von ihrer schönsten Seite zu zeigen. Nach dem Rathaus steht die protestantische Marienkirche, ein kurzer Bummel durch die Altstadt und der katholische Dom aus dem Mittelalter auf dem Besichtigungsprogramm. <– wetten dass im Dom die Kreuze abgehängt wurden? Die Botschaft ist unmissverständlich: In der Stadt des Westfälischen Friedens leben Katholiken und Protestanten in Eintracht zusammen. Und auch der Islam ist inzwischen ein Teil der Stadt. <– „Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet.“ (Atatürk)

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: