Obama duldet Atomanlagen im Iran

Der „Sonntagsblick“ berichtet heute:

Atom-Angebot von Obama an Chamenei

Richtiger Zeitpunkt, richtiger Ton – und richtiger Ansprechpartner: Ali Chamenei (72) wird sich gut überlegen müssen, ob er dieses Angebot von Barack Obama (50) ignorieren kann. Am Donnerstag brachte Recep Tayyip Erdogan (58) die Offerte nach Teheran, meldet die «Washington Post». Der Premier von Irans Nachbarland Türkei richtete die Botschaft des US-Präsidenten mündlich aus: Obama sei bereit, den Bau von zivilen Reaktoren zu dulden, wenn Teheran auf die Entwicklung von Atombomben verzichte.

Sein Angebot richtet sich nicht an Präsident Mahmud Ahmadinedschad (55), sondern an den religiösen und politischen Führer Chamenei. Mit Uran kann man sowohl Bomben bauen als auch – bei niedrigerer Anreicherung – Strom erzeugen; ein Unterschied, den die USA bei ihrem Kampf gegen Irans Nuklearprogramm bisher ausser Acht gelassen hatten. Im Februar aber schwor der Ober- Ayatollah im Staatsfernsehen, Atombomben seien unislamisch.

Der Zeitpunkt ist also günstig. Am 13. April sollen Verhandlungen über Irans Nuklearpolitik beginnen. Als Tagungsort ist auch Istanbul im Gespräch.

Quelle

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